Moxibustion
Moxibustion ist eine bewährte Therapieform der Traditionellen Chinesischen Medizin. Dabei verwende ich das Kraut Artemisia vulgaris, besser bekannt als Beifuss. Ich forme das getrocknete Kraut zu kleinen Kegeln und brenne sie auf einer Ingwerscheibe oder einer Akupunkturnadel ab, um gezielt Energiezentren zu erwärmen und zu stärken. Auch das Erwärmen von Akupunkturpunkten oder Meridianverläufen mit einer sogenannten Moxa-Zigarre ist möglich. Gerne setze ich auch Okyu ein – eine japanische Variante, die als Reismoxa bekannt ist.
Nach dem Verständnis der TCM kann die wohltuende Wärme blockiertes Qi wieder in Bewegung bringen.
Moxibustion kann unterstützen bei …
- Wendungsunterstützung bei Beckenendlage
- Kälte-, Wind- und Feuchtigkeitserkrankungen
- Erschöpfungszustände
- Rekonvaleszenz nach Energie kräftezehrender Erkrankungen
- Blockaden und Schmerzen entlang der Wirbelsäule
- Muskelverspannungen
- Menstruationsbeschwerden
- Kinderwunsch
- Geburtsvorbereitung
Wie sieht eine Behandlung aus?
Ob und welche Form der Moxibustion für Sie geeignet ist, entscheide ich nach einer ausführlichen Anamnese sowie Puls- und Zungendiagnose. Ich lege den Bereich frei und decke Sie, wo möglich, zu. Während der Anwendung verspüren Sie auf dem Akupunkturpunkt oder im betroffenen Bereich eine angenehme, wohltuende Wärme, die häufig schon erste Beschwerden lindert.
Was ist wichtig zu wissen?
Die angenehme Wärme kann Sie noch den ganzen Tag begleiten. Viele Menschen empfinden sie bei Verspannungen, Menstruationsbeschwerden oder punktuellen Schmerzen als sehr wohltuend.
Um den Wärmeeffekt zu unterstützen, empfehle ich, nach der Behandlung auf kalte Speisen und Getränke zu verzichten.
